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FN führt Kutschenführerschein für Mitglieder ein!



  Einstelldatum: 05.01.2017
Keine allgemeine Führerscheinpflicht ab 01.07.2017.

Mit einer missverständlichen Pressemitteilung lässt die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) auf ihrer Internetseite verlautbaren, dass „Jeder, der sich mit einer Kutsche im Straßenverkehr bewegt, […] zukünftig über einen Kutschenführerschein […] seine Qualifikation nachweisen“ soll.

Jeder bezieht sich ist in diesem Falle jedoch ausschließlich auf FN-Vereinsmitglieder, nicht aber die Allgemeinheit. Eine Tatsache, welche dem Beitrag nicht ohne weiteres zu entnehmen ist und für Verunsicherung unter privaten wie gewerblichen Kutschenführern sowie deren Auftraggebern sorgt.
Die Regelungen des StVG und der StVO bleiben unverändert, so RA Hieke. Dieser führt weiter aus, dass es nach wie vor dabei bleibe, dass lediglich Kraftfahrzeugführer, nicht aber Kutscher, einer gesetzlichen Führerscheinpflicht unterliegen und sich an der Rechtslage und der Führerscheinfreiheit nach § 2 StVG zum 01.07.2017 nichts ändern wird, die „Kutschenführerscheinpflicht“ lediglich durch die FN vereinsintern festgeschrieben ist.

Nach § 3 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) müssen Kutscher in der Lage sein, ein Pferdefuhrwerk im Straßenverkehr verkehrssicher zu beherrschen. „Durch unser Ausbildungsprogramm, unsere für Jedermann angebotenen APRI-Kurse zum Umgang zwischen Mensch und Pferd und einem speziellen Prüfungskurs für gewerbliches Fahren, können wir bereits jetzt sicherstellen, dass unsere Kursteilnehmer bestens ausgebildet und dieser Anforderung gerecht werden“, so Stertenbrink, Vorsitzender der Interessengemeinschaft für Zugpferde e. V. (IGZ). „Von einer allgemein verpflichtenden Führerscheinregelung, sei es im Straßenverkehrsgesetz oder in unserem Verein, halte ich jedoch nichts“, führt dieser weiter aus. Eine verkehrssichere Beherrschung von Fuhrwerken durch den Menschen kann auf unterschiedliche Weise erlangt werden und es soll keinem vorgeschrieben werden, wie konkret im Einzelfall diese Qualifikation, vor allem im privaten Fahrbereich und nicht zuletzt auch die Ausbildung des Fuhrpferdes selbst erlangt wird.
Schaut man sich hierbei die statistischen Werte für Unfälle mit Pferdekutschen im Straßenverkehr, allgemein die Teilnahme von Tierfuhrwerken, an, kann dieser Einschätzung und der nicht erkennbaren Notwendigkeit einer allgemeinen Führerscheinpflicht nur beigepflichtet werden. „Hier wird an einer Stelle reguliert und Kutscher werden zu verbindlichen, kostenpflichtigen Kursbesuchen und Ablegen einer Prüfung angehalten, wo hierzu überhaupt keine zwingende Notwendigkeit besteht“, so RA Hieke. Dieser sieht hier Pferdefuhrleute durch die FN unter Generalverdacht gestellt, dass diese in der Vergangenheit ihre Kutschen im Straßenverkehr nicht sicher fahren konnten, was so entschieden zurückgewiesen werden muss. Ein Gesichtspunkt, den auch die IGZ so bekräftigt.


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Im Mitgliedsbeitrag ist der Bezug der Zeitschrift - Starke Pferde - enthalten.


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