Am 7. und 8. Februar 2026 trafen sich die Ausbilderinnen und Ausbilder der
APRI in Witzenhausen zum jährlichen Austausch. Nach einem gemeinsamen
Mittagessen eröffnete Stephan Dietrich das Treffen. Neben den Ausbildern
nahmen auch der Fachvorstand, die Ausbildungsbeauftragte sowie erstmals
die Bundesgeschäftsstelle teil, die seit Juli 2025 die administrativen Aufgaben
der APRI übernommen hat.
Zu Beginn blickten die Teilnehmenden auf die Entwicklung der vergangenen
zwei Jahre zurück. Nach der Einführung der Ausbilderprüfungen im Jahr 2025
ging die Zahl der angebotenen Kurse zunächst zurück. Für 2026 zeichnet sich
jedoch bereits wieder eine positive Entwicklung ab.
Ein wichtiger Punkt des Treffens war die Auswertung der neuen
Ausbilderprüfungen. Die Anforderungen wurden als klar und der
Prüfungsrahmen als passend bewertet. Als mögliche Verbesserung wurde
vorgeschlagen, künftig stärker mit realistischen Unterrichtssituationen und
Probanden zu arbeiten.
Auch die neue APRI-Seite auf der Homepage wurde besprochen und insgesamt
sehr positiv bewertet. Künftig sollen in der Ausbilderübersicht zusätzlich die
jeweiligen Fachbereiche angegeben werden.
Am Nachmittag standen Zukunftsfragen im Mittelpunkt. Diskutiert wurden
unter anderem ein möglicher Basiskurs vor den Grundkursen, die
Weiterentwicklung einzelner Kurse sowie gegenseitige Hospitationen bei
fachfremden Lehrgängen. Zudem soll die digitale „Ausbilder-Bibliothek“ weiter
ausgebaut werden. Langfristig ist geplant, gemeinsame Handouts für die
einzelnen Kurse zu erstellen. Die große Bereitschaft, Wissen und Materialien
miteinander zu teilen, machte deutlich, wie stark der Wunsch nach engerer
Zusammenarbeit ist – Gespräche und Diskussionen setzten sich daher auch
nach dem Abendessen in geselliger Runde fort.
