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Der Landesverband Sachsen-Anhalt beim 30. Landeserntedankfest in Magdeburg

Für einige Mitglieder der Interessengemeinschaft Zugpferde e.V. Landesverband Sachsen-Anhalt begann der Samstagmorgen des 30. Landeserntedankfestes in Magdeburg besonders früh. Zum ersten Mal nahm der Verein an diesem traditionsreichen Fest teil, das in diesem Jahr im Elbauenpark stattfand und zahlreiche Besucher aus dem ganzen Land anzog.

Bevor die Gäste eintrafen, gab es für die Mitglieder noch einiges vorzubereiten: Der Informationsstand musste aufgebaut, das Material für die Vorführungen bereitgestellt und ein kleiner Rückeparcours eingerichtet werden. Rocco Rösch hatte dafür eigens Stämme und Äste mitgebracht, um den Besuchern anschaulich zu zeigen, wie Rückepferde im Wald arbeiten. Gemeinsam mit Tino Fehse und ihren rheinisch-deutschen Kaltblütern zeigten sie mehrmals am Tag eindrucksvoll, wie kraftvoll und zugleich feinfühlig diese Pferde im Forst eingesetzt werden können.

Fachkundig kommentiert und begleitet wurden die Vorführungen von Doreen Wolter, der 2. Vorsitzenden der IGZ, sowie Förster Toren Reis von der Stiftung „Dauerwald Bärenthoren“. Sie erklärten den zahlreichen Zuschauern die Abläufe der Holzrückearbeit, die Bedeutung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und die Vorteile des Einsatzes von Arbeitspferden im modernen Forst.

Ein echter Publikumsmagnet war zudem der Informationsstand der IGZ. Besonders der mitgebrachte Waldpflug, die Sämaschine und die Pflanzmaschine sorgten für großes Interesse und luden zu vielen Gesprächen mit kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern ein.

Am zweiten Festtag konnten die Vereinsmitglieder etwas entspannter in den Tag starten, da die meisten Vorbereitungen bereits abgeschlossen waren. Unsere Pferdegespanne wurden allerdings einmal gewechselt: Rocco Rösch reiste mit seinem Zweispänner an, während Matthias Buchmann mit seinem Schwarzwälder Hengst demonstrierte, wie das Holzrücken im Einspänner funktioniert.

Neben den Vorführungen ergaben sich an beiden Tagen viele interessante Gespräche. Der Austausch zeigte, dass das Thema Arbeit mit Pferden im Forst nach wie vor auf großes Interesse stößt. Die Mitglieder der IGZ hoffen, dass sie mit ihren anschaulichen Vorführungen und informativen Gesprächen dazu beitragen konnten, die Arbeitspferde und ihre wertvolle Rolle im Wald wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken.

Am Ende blickten alle Beteiligten zufrieden auf zwei erlebnisreiche Tage zurück – mit vielen interessierten Besucherinnen und Besuchern, spannenden Begegnungen und der Freude, die traditionelle Forstarbeit mit Pferden einem breiten Publikum näher gebracht zu haben.

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