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Nachhaltiger Waldumbau mit Pferdekraft – IGZ zeigt moderne Forstarbeit in Zartau

Am 7. September fand in Zartau der traditionelle Klötzer Waldtag statt – ein fester Termin für Forstleute, Naturliebhaber und Technikinteressierte. Eingeladen hatte wie jedes Jahr das Landeszentrum Wald. In diesem Jahr gab es jedoch eine besondere Premiere: Erstmals war auch die Interessengemeinschaft Zugpferde e.V. aus dem Landesverband Sachsen-Anhalt mit dabei.

Unterstützt wurde das Team vor Ort vom 1. Vorsitzenden der IGZ, Stephan Dietrich, der gemeinsam mit den Aktiven eindrucksvoll zeigte, wie Pferdekraft und moderner Forstbetrieb heute Hand in Hand gehen können. Neben klassischen Holzrückearbeiten präsentierte die IGZ auch, wie der Waldumbau mit Hilfe von Zugpferden nachhaltig gestaltet werden kann.

Für die praktischen Vorführungen hatten Tino Fehse aus Solpke und Rocco Rösch aus Zerbst nicht nur ihre Rheinisch-Deutschen Kaltblutgespanne mitgebracht, sondern auch einen Waldpflug, eine Sämaschine und eine Pflanzmaschine.

Am Informationsstand der IGZ konnten sich die Besucher anschließend über die Arbeit mit Zugpferden und deren Einsatz in der modernen Forstwirtschaft informieren. Doreen und Thomas Wolter sowie Stephan Heiland standen hier den zahlreichen Interessierten Rede und Antwort und sorgten dafür, dass keine Frage offen blieb.

Der Klötzer Waldtag blickt inzwischen auf eine fast 30-jährige Tradition zurück – und selten war die Resonanz so groß wie in diesem Jahr. Die Veranstalter sprachen von einer der bestbesuchten Ausgaben überhaupt. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hatte wohl die beeindruckende Präsentation der IG Zugpferde e.V., die mit ihrer Arbeit eindrucksvoll zeigte, dass Pferdestärken im Wald auch im 21. Jahrhundert nichts von ihrer Bedeutung verloren haben.

Fotos: Tierfotografie Fabisch

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