Am 22. und 23. November 2025 trafen sich der IGZ-Bundesvorstand, Vertreter der Landesvorstände sowie mehrere Sprecherinnen und Sprecher der Arbeitskreise zur jährlichen Herbstklausur. Tagungsort war in diesem Jahr der winterlich verschneite Harz, genauer gesagt das Bildungshaus Zeppelin und Steinberg in Goslar.
Die Klausur mit insgesamt 20 Teilnehmenden begann am Samstag um 13 Uhr. Zu den ersten Tagesordnungspunkten zählte die geplante Satzungsänderung. Die hierzu gefassten Beschlüsse – ebenso wie alle weiteren Ergebnisse der Sitzung – sind im Kasten „Beschlüsse 4. Quartal“ zusammengefasst. Für weiterführende Informationen stehen die Landessprecherinnen und Landessprecher der jeweiligen Landesverbände gerne zur Verfügung.
Im weiteren Verlauf wurde das Regelwerk DM-Holzrücken in mehreren Punkten überarbeitet. Für den Bericht aus der FECTU wurde Benjamin Blumenstein per Zoom zugeschaltet. Zudem beriet der Bundesvorstand mögliche Vorschläge zur Ernennung von IGZ-Ehrenmitgliedern, die bei der kommenden Mitgliederversammlung zur Abstimmung gestellt werden sollen.
Ein weiterer zentraler Punkt der Sitzung war der kürzlich eingereichte Antrag zur Anerkennung der Arbeit mit Zugpferden als immaterielles Kulturerbe. Der Antrag wurde vorgestellt und der weitere Ablauf des Bewerbungsverfahrens erläutert. Bereits während der Antragsphase konnten zahlreiche sehr positive Kontakte zu anderen Vereinen, Verbänden, Museen sowie weiteren Unterstützern der Pferdearbeit geknüpft werden.
Der Sonntag begann mit den Berichten aus den Arbeitskreisen. Werner Goller vom Arbeitskreis Tierschutz stellte Überlegungen zum Umgang mit Anschuldigungen durch Tierschutzorganisationen sowie eine geplante Handreichung für Festumzüge vor. Anschließend präsentierte Carolin Seidel, die Social-Media-Beauftragte der IGZ, die neue IGZ-Homepage und erläuterte die wichtigsten Neuerungen gegenüber der bisherigen Website. Einhellig wurde festgestellt, dass mit dem Abschluss dieses großen Projekts die Außenwirkung der IGZ deutlich verbessert werden konnte. Die neue Seite ist übersichtlich, selbsterklärend und ermöglicht eine schnelle sowie intuitive Navigation – sowohl für Besucherinnen und Besucher als auch für aktive Mitglieder und Mitarbeitende.
Abschließend lässt sich festhalten, dass die Herbstklausur trotz nicht ganz optimaler Rahmenbedingungen eine sehr gelungene und konstruktive Veranstaltung war. Einmal mehr zeigte sich, dass der persönliche Austausch engagierter Vereinsmitglieder durch digitale Medien nicht zu ersetzen ist. In den Pausen und am Abend ergaben sich immer wieder Gelegenheiten für persönliche Gespräche, ein gemeinsames Bier oder eine Partie Billard. Verbindendes Element und natürliches Lieblingsthema waren dabei – wie so oft – unsere Pferde.
Text: Miriam Göbel
Foto: Carolin Seidel
